Pourqoui pas?
Unglaublich, nicht?
Was erwartet ein Leser, der gelangweilt, wirklich absolut gelangweilt und ohne erkennbares Ziel, im WorldWideWeb herumschwebt und dann zufälligst auf einen Blog stößt?
Die Tatsache, dass man besseres zu tun hat, als im Netz zu surfen sei dabei mal außen vor gestellt. Schließlich tut’s ja jeder. Fast. Zumindest nahezu.
Was erhofft man sich? Voyeuristisch in das Leben eines anderen hineinblicken und sich an seinen Gedanken zu ergötzen? Wahrscheinlich.
Oder doch lieber seinem eigenen Alltag entfliehen und sich in der virtuellen Welt verlieren. Das tun wir alle, sogar ich. Im Moment. Moralpredigten über den sittlichen Nährwert von Internet-Publizistik, die Durchsichtigkeit einer Privatperson, das alles sind normale “Probleme”, die gar nicht wirklich in unserem Alltag stattfinden, aber trotzdem irgendwie da sind. Fragt mich nicht, warum ich hier so etwas schreibe. Ich tu’s einfach. Ganz einfach so. Mit einem Klick.
Gefangen. In der Welt, die gar keine ist. In sich selbst.
Komisch, nicht wahr?
Wie sagte noch der gute Rousseau:
“Cogito ergo sum!”
Manchmal habe ich das Gefühl, dieser simple, kleine Satz trifft nicht ganz zu. Zumindest im Hinblick aufs Denken. Bei manchen Menschen zumindest.
Maxl
Also echt mal Max!
Gerade du solltest wissen das dieser Satz nicht von Rousseau ist sondern von René Descartes!!!
maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaxl